Die „Gemshornflöte“ wird gespielt wie eine Blockflöte (barock, auf Wunsch auch deutsch). Der Tonumfang umfasst eine kleine Dezime; in diesem Bereich sind auch alle Halbtöne spielbar. (c – dis, bzw. f – gis), entsprechend dem Tonumfang vieler Renaissancespielstücke, zum Beispiel Krummhornliteratur.

Das Griffloch für den linken kleinen Finger ist eigentlich ein Stimmloch. Es kann aber auch eingesetzt werden, um unter dem Grundton einen weiteren Ton zu erzeugen oder auch für das Spielen von Halbtönen im unteren Bereich. Mit dem Stimmloch lässt sich die Höhe des Grundtones der individuellen Anblasstärke anpassen und man kann auf temperaturbedingte  Schwankungen reagieren (Tiefer stimmen durch Verkleinern mit Bienenwachs).

Eingerichtet sind die Flöten so, dass sie bei normaler Raumtemperatur und relativ leichten Anblasen exakt stimmen.